Kategorie ‘Allerlei’

Achtung! – Sprays vor der Sonne schützen…

Sprays sollte man im Sommer vor der Sonne schützen, sonst droht Explosionsgefahr! Besonders im Auto kann es gefährlich werden. Denn im Sommer heizt sich der Innenraum des Autos schnell auf, er kann  bis zu 70 oder  80 Grad heiß werden. Der Auto Club Europa (ACE) rät deshalb dingend, Spraydosen möglichst nicht im Auto aufzubewahren. Wenn sie doch mitgenommen werden müssen, sollte man sie beispielsweise im Handschuhfach aufbewahren.

Wer Deo oder Insekten in Pumpsprayflaschen aus Plastik mitnehmen will, sollte sich ebenso verhalten. Das erklären die Experten so, wenn der Druck in der Flasche steigt, kann sich der Verschluss lösen und der Inhalt auslaufen. Es wird gewarnt, dass der Verschluss sogar wie ein Geschoss aus der Flasche schiessen kann. Es wird auch zur Vorsicht mit Desinfektionsmitteln mit Alkohol gewarnt. Je nach Zusammenstellung können sie sich leicht entzünden. Das kann man schon auf den Etiketten sehen, da stehen Warnhinweise drauf. Also diese auch besser nicht in Sonne und Hitze kommen lassen.

Jetzt in Corona-Zeiten wird allgemein empfohlen, im Auto vor der Fahrt Lenkrad, Armaturenbrett und Gangschaltung zu desinfizieren. Dazu wird geraten, es nur bei guter Belüftung zu machen. Am besten ein Einmaltuch außerhalb des Autos besprühen und dann innen die Flächen abwischen. Auch hierbei gilt die Warnung, egal ob Sprays oder Pumpsprays kühl und aus der Sonne aufzubewahren, also besser nicht im Auto!

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

Ein Geburtstag – 70 Jahre Taschenbuch…..

Preiswerte Weltliteratur zu kleinen Preisen – Das erste Taschenbuch erschien  vor 70 Jahren, am 17.6.1950 im Rowohlt-Verlag. Die Premiere war für 1,50 D-Mark zu haben, inklusive Zigarettenwerbung. Das erste Taschenbuch war Hans Falladas „Kleiner Mann, was nun?“. Zeitgleich kamen „Am Abgrund des Lebens“ von Graham Green,  das unsterbliche „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling und „Schloß Gripsholm“ von Kurt Tucholsky auf den Markt.

Das neue Format kam gut an: Jedes Buch startete mit einer Auflage von 50 000 Exemplaren. Dann folgten bis Mitte Oktober weitere acht Bände, damit waren schon 620 000 Bücher abgesetzt. Im März 1952 gab es dann die legendären „rororo“ Bände mit einer Gesamtauflage von drei Millionen Stück. Der Grund, warum es so billig war, es steckte im Buch eine Werbeseite. Das rief Anstoß bei den konservativen Lesern hervor. Dann störten sich etliche daran, dass das Taschenbuch nichts Edles an sich hatte, man konnte mit ihm nicht im Bücherschrank angeben.

Das bunte Novum kam dann aus den USA.  Der Sohn von Ernst Rowohlt entdeckte die „Pocketbooks“, die sich damit Chancen auf dem deutschen Buchmarkt etablieren konnten. Mit der Taschenbuch-Produktion zogen die meisten Verlage nach, weil diese günstig gedruckt werden konnten. Das Taschenbuch ist immer noch billiger als ein gebundener Band. In den vergangenen Jahren hatte, so der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seinen höchsten Umsatzanteil in der Belletristik, dann in Sozialwissenschaften, Recht und Wirtschaft.

Foto: Almut Nitzsche / pixelio.de

 

Magische Momente – Glühwürmchen

Nun lässt sich ein  Phänomen in der Natur beobachten – Wenn rund um die Johannisnacht /23.-25. Juni, die heimischen Glühwürmchen ihre Lichter-Show abliefern, sieht es auch, als würden sie tanzen. Und das ist auch der Grund, es ist nämlich ihr Hochzeitstanz. Wie die Experten erklären, ist es natürlich nicht für die Menschen gedacht, die acht bis 10 mm kleinen Johanniskäfer, so werden sie auch genannt, sondern es ist um sich zu paaren.

Genau genommen sind es vor allem die Weibchen, so wird erläutert, die Leuchtstoffe in ihrem Hinterleib bilden. Je stärker das Leuchten ist, umso mehr fühlen sich die Männchen angezogen. (Das kommt mir doch so bekannt vor, ist es nicht auch so bei den Menschen?) Die männlichen Käfer schweben dann über den Boden und suchen nach den flugunfähigen Weibchen. Sie lassen sich hochtragen und schweben halt in ihrem Hochzeitstaumel. Was sehr schade ist, aber bei verschieden Tierarten genau so, nach der Hochzeitsnacht müssen die Männchen sterben! Die weiblichen Glühwürmchen leben etwas länger und legen ihre Eier im Waldboden ab. Etwa im August schlüpft dann die neue Glühwürmchen-Generation. Die Glühwürmchen leben in Auwäldern, aber auch bei Laubbäumen und Wiesen. Für das Ausschwärmen benötigen sie milde Temperaturen und feucht-warme Luft.

Übrigens gibt es weltweit rund 2.000 Leuchtkäferarten.

Foto: R by R.-B. / pixelio.de

Madame, Maestro, Monsignore…….

Interessantes und durchaus Wissenswertes (für alle Fälle, man weiß ja nie!) war zu lesen:

Akademische Grade und wissenschaftliche Titel bei der Anrede sind manchem Träger sehr wichtig. Eigentlich ist im Ausweis als Bestandteil allein der Doktortitel eingetragen, aber es gibt noch die unterschiedlichsten Anreden.

Wissenschaftler, die einen Ehrendoktor h.c. haben, dürfen diesen als Titel führen So dass man sie mit „Herr Doktor“ ansprechen sollte. Dann liegt es beim Gegenüber, ob er doch nur mit Namen angesprochen werden möchte.

Dann die kirchlichen Ehrentitel – sie haben oft eine lange Überlieferung. Die Zeiten, wo Bischöfe mit „Exzellenz“ und Kardinale mit „Eminenz“ angesprochen werden, sind eigentlich vorbei. Anders ist es bei den Ehrentiteln „Prälat“ und „Monsignore“. Der Titel wird zu alleinigen Anrede. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man auch „Herr Pfarrer“ oder Herr „Domprobst“ sagen. Das hängt von der Situation ab.

Bei großen Künstlern – besonders Musikern – ist ein „Maestro“ angebracht. Ich habe das selbst schon bei einem berühmten Dirigenten – Lorin Maazel – nach einem Konzert praktiziert. Er nahm das als selbstverständlich hin, war aber angetan.

Dann die Flut der Adelstitel: Da ist es ratsam, sich zwei Grundregeln zu merken – der Adelstitel ist Teil des Namens und „Herr“ oder „Frau“ fallen dann weg. Also „Graf…“ oder „Freifrau von….“. Es ist kein Stilbruch, wenn man frägt, wie man das Gegenüber ansprechen soll. Es gibt nämlich auch Adlige, die diesen Dünkel nicht haben und einfach mit ihrem Familiennamen angesprochen werden wollen.

Das beste Beispiel für Schlichtheit ist ausgerechnet bei den britischen Royals festzustellen, jedenfalls bei der Queen. Da ist es üblich, diese einfach mit „Madame“, anzureden, was dann sehr langgezogen als „Maam“ ausgeprochen wird. Leider werden wir normalen Sterblichen der Queen nie persönlich begegnen!

Foto: Petra Bork / pixelio.de

Vor 50 Jahren – die erste Stewardess der Welt…

Wer so gerne und viel geflogen ist wie ich, den interessierte natürlich, was in den Printmedien zu lesen war! Am 15. Mai 1930 trat die erste Stewardess der Welt , Ellen Church, ihren Dienst an! Und zwar, wie zu lesen war, in einer Boeing 80A der amerikanischen Fluggesellschaft Boeing Air Transport. Damals war es eigentlich noch recht mühsam. Für den Flug von Oakland (Kalifornien) nach Chicago (Illionois) benötigte man 20! Stunden mit 13 Stopps. 14 Passagiere gab es, es war eine ruckelige Angelegenheit, unter 3000 m Flughöhe, keine Heizung, kein Luftdruckausgleich.

Sie ist die erste Stewardess auf einem Passierflug. Vorher hat man ausschließlich „Sky Boys“ gekannt. Den Frauen traute man den damals harten Job nicht zu, sie seien zu schwach. Ellen Church kam aus dem ländlichen Iowa. Aber statt wie vorbestimmt, den Betrieb ihrer Eltern zu übernehmen und einen Bauern zu heiraten, wollte sie ein anderes Leben haben. Sie lässt sich zur Krankenschwester ausbilden. Aber trotz des anstengenden Berufes träumt sie vom Fliegen und nimmt Flugunterricht. Sie erlangte die Privatpiloten-Lizenz. Aber damals akzeptierte man noch keine Frau im Cockpit. Als die BAT, die Verläuferin der United Airlines, „Sky Boys“ suchte, hat sie den Boss überzeugt mit den Argumenten, als Krankenschwester könnte sie sich sowohl physisch als auch psychisch um die Passagiere kümmern. Damals hat man dann später sieben Frauen rekrutiert, sie mussten ausgebildete Krankenschwester sein, nicht älter als 25 Jahre, nicht schwerer als 52 kg und unverheiratet.

(mehr …)

23. April – Welttag des Buches

Eine ganz besondere Freude ist für mich, auf den Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April hinzuweisen. Dieser Tag ist seit 1995 von der UNESCO weltweit eingerichtet worden. Es soll ein Feiertag sein für das Lesen, für die Kultur des geschriebenen Wortes, für die guten alten Bücher. Natürlich auch für die Rechte ihrer Autoren.

Da habe ich mich natürlich im allwisenden Wikepedia ein bisschen schlau gemacht: Das Datum geht auf den St. Georgstag zurück. Es bezieht sich auf den katalanischen Brauch, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Außerdem fallen einige, zum Teil auch vermutete, Geburts- sowie Todesdaten von berühmten Schriftstellern oder Theaterautoren auf diesen Tag. So von William Shakespeare, Miguel de Cervantes und von dem katalanischen Autor Joseph Pia. Und auch der Geburtstag des berühmten isländischen Autors Halldör Laxness fällt auf dieses Datum.

Dabei ist zu beachten, so stand zu lesen, dass Shakespeare und Cervantes zwar am gleichen Tag geboren sind, 23. April 1616, aber nicht  am selben Tag starben. Zu dieser Zeit wurde nämlich in England noch mit dem Julianischen Kalender gerechnet, während in Spanien schon der Gregorianische Kalender galt. Somit lebte Shakespeare 10 Tage länger als Cervantes. (Wieder was gelernt!)

(mehr …)

Hurra, hurra – der Pumuckl ist wieder da!…

Was habe ich zu meiner großen Freude gelesen – die Kultserie „Meister Eder und sein Pumuckl“ aus den 1980er Jahren wird wiederholt! Die Serie hat Kultstatus – der rothaarige Kobold sowieso.

Ich habe diese Serie heiß geliebt, obwohl ich damals bereits 40 Jahre alt war. Die Serie lief derzeit Sonntags mittags, da gab es kein Mittagessen, bevor ich das nicht geschaut hatte! Nun gibt es wieder 52 Folgen im BR, heute, am 1. März,  geht es los.

Es wird eine Nostalgiereise sein, die Serie zeigt München, wie es das heute nicht mehr gibt. Die Wohnung von Meister Eder und das Wirtshaus sind längst abgerissen. Und die Kinder – die unbeaufsichtigt in Hinterhöfen, Straßen und Kellern spielten. Heute eine Rarität- entweder fehlt den Eltern die Zeit oder sie sind ängstlich, wegen der Gefahren, die da lauern könnten. Unvergessen sind auch die Gastauftritte vieler damals Prominenter, wie auch vor allem Meister Eder und der Pumuckl, den der großartige Hans Clarin spricht. Diese Darsteller sind längt alle tot.

Natürlich würde man den „Pumuckl“ heute anders drehen, da sind sich viele Experten einig. Pumuckl durfte viel mehr als die Kinder heute, Bier probieren, an einer Zigarette ziehen usw. Auch wird der Pumuckl auch schon mal vom Meister Eder eingesperrt, wenn er nicht brav war. Vieles wird von Familientherapeuten schlecht geredet. Andere finden das schade, denn es wird ja auch gezeigt, wie sehr Meister Eder seinen Pumuckl ins Herz geschlossen hat. Es wäre schade, so die Befürworter, wenn man den Kindern ein wertvolles Stück Fernsehen den Kindern vorenthalten würde. Die Eltern könnten ja den Kindern erklären, dass vor 30 Jahren die Kinder anders erzogen wurden.

Nichtsdestotrotz, viele meiner Freunde, die Kinder und Enkelkinder, freuen sich wie ich diebisch auf die Wiederholungen. Wir werden sie einfach genießen – wie früher.

Foto: Peter Fenge / pixelio.de

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss