Kategorie ‘Infos’

Guten Hunger!

Mal wieder gab es eine Umfrage: Ich entdeckte eine Studie des Online-Marktforschungsinstitut Marktagent.com. Da wurden die deutschen Bundesbürger nach ihren liebsten Hauptspeisen gefragt. Da war ich doch sehr erstaunt, was diese Umfrage ergeben hat. Ich bin ganz privat der Meinung, dass da viele junge Leute ihre Vorlieben genannt haben und die, die viel auswärts essen. Ganz verblüfft war ich, dass Schnitzel erst an fünfter Stelle kam.

Hier das Ranking: Nudeln (46,1 Prozent), Pizza (37,3 Prozent), Geflügel (35,5 Prozent), Gegrilltes (29,8 Prozent), Wiener Schnitzel (29,2 Prozent).

Das ließ mir als deutsche Hausfrau und leidenschaftliche Köchin keine Ruhe! Nicht, dass ihr denkt, ich verschmähe die obigen Speisen, manchmal bestelle ich sogar online Essen bei Lieferheld.de, aber für typisch deutsch gelten Nudeln und Pizza ja eigentlich nicht. Es ist eben der Trend, wie gesagt.

Ich habe weiter gestöbert und fand im Internet eine andere Umfrage, die von Ostmann-Gewürzen in Auftrag gegeben wurde. Die hat mich doch versöhnlicher gestimmt!

1. Rinderrouladen, 2. Rheinischer Sauerbraten, 3. Schweinekrustenbraten, 4. Käsespätzle, 5. Kohlrouladen, 6. Königsberger Klopse, 7. Semmelknödel mit Pilzen, 8. Jägerschnitzel, 9. Grünkohl mit Pinkel, 10. Dampfnudeln.

Da lachte mir doch das Herz, es sind Klassiker und regionale Spezialitäten. Die isst man doch scheinbar bei Muttern sehr gerne. Bei dem Ranking sind auch schöne Erläuterungen beigefügt. Wer nachlesen möchte: http://www.livingathome.de

Ich esse meine Suppe doch!

Nun muss ich mal eine Lanze für die Suppe brechen! Es gibt wohl keine Mahlzeit, die so beliebt ist. Egal, ob es eine deftige Suppe ist, nach der es einem mehr so im Winter ist oder eine leichte, wie im Frühjahr, das beinahe ein Sommer ist, immer ist Suppe köstlich. Wenn es mal schnell gehen muss, greife ich, leider wie alle anderen wohl auch, auf eine Tütensuppe zurück. Die sind durchaus gut, obwohl sie, wie man weiß, Zusatzstoffe enthalten  (in Schwaben ist es mir passiert, dass ich fassungslos und schief angeschaut wurde. Eine echte Hausfrau bringt doch „koi Päckelessupp`“ auf den Tisch!) Dabei hat schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts Justus Liebig eine Vorläuferin der Tütensuppe erfunden, in dem er Fleisch mit Wasser extrahierte und eine würzige Paste daraus herstellte.

Wussten Sie übrigens, dass in Deutschland pro Kopf 100 Teller Suppe pro Jahr gegessen werden? In Nordddeutschland ist Hochzeitssuppe am beliebtesten, im Süden Kartoffelsuppe.

Da habe ich mal gestöbert und fand Interessantes: Das Wort „Suppe“ stammt vom lateinischen „supen“ ab, das bedeutet saugen oder schlürfen. Dann las ich, dass schon die Steinzeitmenschen in ihren Höhlen Suppen gemacht haben. In festen Kochsäcken, wohl aus Fell, sie kannten ja noch keine Töpfe, auch keine Löffel. Da die Suppen wohl breiig waren, wurden sie wie alles andere mit den Händen gegessen.

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Liebe – heute modern per Internet!

Da der Mai der Monat der Liebe ist, kommt man ganz von selbst dazu, auch etwas über das uralte und immer wieder neue Geheimnis von Liebe und Glück zu verbreiten.

Wo sind die Zeiten hin, wo man auf den Richtigen wartete. Der Zufall muss es bringen, hat man früher den Mädchen eingetrichtert. Da gab es ja auch noch Tanzstunde, Bälle, Vereine, also ganz bürgerliche Gelegenheiten, jemand kennenzulernen. Natürlich auch die Freundeskreise, heute natürlich Cliquen genannt.

Heute sind die Gelegenheiten allerdings noch vielfältiger, die jungen Leute haben schon meist früh ihre ersten Freunde oder Freundinnen, können mehr in die Welt hinaus. Aber der Trend geht auch in gewisser Weise zur Beständigkeit, habe ich mir sagen lassen. Da ist die Jugend gar nicht immer so, wie man sie gern darstellt!

Aber was machen die schon etwas Älteren, die Geschiedenen, oder die, die fremd in eine andere Stadt kommen. Wir gingen früher zu Tanztees oder in seriöse Hotelbars, ersteres gibt es gar nicht mehr. Dafür gibt es in vielen Städten die Ü-30 Parties. Das ist alles ganz gut und schön, aber eine totale Marktlücke wurde vor zehn Jahren geschaffen: Liebe per Mausklick, die Partnersuche im Internet! (mehr …)

Neuer Glanz mit der guten alten Tapete

Jetzt zum Frühling ist die hohe Zeit für Renovierungen und Veränderungen der eigenen vier Wände. Wie der Frühjahrsputz unumgänglich ist, so überfällt uns alle paar Jahre (oder auch öfter) der Wunsch, die Wohnung oder das Haus aufzufrischen.

Da wird das Alte abgerissen, die Wände abgeschmirgelt, die Fenster ebenso und die Baumärkte unsicher gemacht, um neue Ideen umzusetzen. Man sagt nicht umsonst, dass die Deutschen das Volk von Heimwerkern sind. Natürlich kann man es sich auch vom Profi schön machen lassen. Das kommt ganz auf die Zeit, die Geschicklichkeit und den Geldbeutel an.

Wie wäre es denn, mal wieder die Wände mit schönen Tapeten zu versehen?  Jahrzehntelang war sie verpönt, die gemusterte Tapete, wie sie noch in den 70ern ein absolutes Muss war. Ich erinnere mich an meine erste Wohnung, schräge Wände, aber eine Wand musste mit einer großflächigen Tapete mit riesigen Ornamenten versehen sein. Natürlich die mit der Schräge! Das erschlug einen, schon wenn man rein kam. Dann in Rost oder Rot womöglich! Dann die Wand mit dem Wald oder der Skyline von New-York, was ich allerdings, wo es hinpasste, ganz gut fand.

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Im November geboren – längeres Leben

Mediziner des Universitätsklinikums Greifswald haben eine aktuelle Analyse erstellt, die jetzt im Fachmagazin „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht wurde. Sie ist so interessant, dass ich, was ich darüber las, doch weitergeben möchte. Die Studie hat schon lange Vermutungen von Forschern bestätigt, nämlich dass Novembergeborene länger leben!

Für die Studie wurden sechs Millionen Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen analysiert. Demnach werden im November geborene Frauen 7,3 Monate älter als im Mai geborene, so die Wissenschaftler. Bei Männern macht der Unterschied sogar fast zwölf Monate aus! Das gelte sowohl für Nord- und Süddeutschland und auch für ländliche sowie städtische Gebiete.

Über die Faktoren, dass die ersten Lebensabschnitte prägend für die weitere Entwicklung des Menschen sind und die Anfälligkeit für Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall beeinflussen, kann man allerdings nur spekulieren, so der Studienkoordinator.

Da sind auch die Einflüsse der meteorolischen Daten oder der Sonnenlichtexposition denkbar oder auch andere Einflussmöglichkeiten denkbar. Beispielsweise das Nahrungsangebot und die Ernährungsangewohnheiten der Mutter in den Schwangerschaftsmonaten. Dann Luftverschmutzung oder Infektionskrankheiten spielen eine Rolle, so die Experten.

Was einleuchtet, auch das Ausmaß der körperlichen Bewegung ist zu beachten, denn das unterliegt auch logischeweise jahreszeitlichen Schwankungen.

Besuch da! – ist das gestattet?

Der Vermieter darf sich nicht in das Privatleben des Mieters einmischen, außer wenn es zu einer Untervermietung kommt, muss er seine Erlaubnis erteilen.

Solange der Besuch nur nachmittags kommt, die Oma oder die Verwandschaft, ist das sowieso kein Problem. Aber wenn der Freund oder die Freundin über Nacht bleiben, ist das auch kein Grund, einzuschreiten. Es gibt manchmal noch Mietverträge, die eine Klausel enthalten, beispielsweise, dass der Besuch von Personen anderen Geschlechts nach 22 Uhr nicht erlaubt ist. Auch dem braucht der Mieter nicht zu folgen. Der Vermieter darf also keinem „das Haus verbieten“, solange er andere nicht stört.

Besuch darf sechs bis acht Wochen bleiben. Der Mieter muss aber um Erlaubnis fragen, wenn er dauerhaft bleiben will, dann ist das „Untervermietung“. Auch wenn ein Mieter sich schon gleich beim Einzug entschließt, einen Teil der Wohnung unterzuvermieten, muss er erst den Vermieter fragen. Der muss aber zustimmen, wenn triftige Gründe genannt werden können, etwa finanzielle Motive oder persönliche.

Ablehnen kann der Vermieter höchstens, wenn er den Untermieter kennt und mit ihm schon Schwierigkeiten hatte. Kein Ablehnungsgrund sind moralische Bedenken und die Herkunft des Untermieters. Da haben sich die Zeiten grundlegend geändert. Ich erinnere mich noch gut an die Jahre, wo so was unmöglich gewesen wäre. Udo Jürgens hat das ja in seinem „Ehrenwerten Haus“ auch deutlich angesprochen (oder vielmehr gesungen!).

Also wenn ein Single eine Wohnung anmietet und irgendwann Freund oder Freundin mit einhziehen wollen, hat der Mieter das Recht, sein Privatleben innerhalb seiner vier Wände nach seinem Willen zu gestalten. Wichtig ist hier, dass das Interesse des Mieters an der Aufnahme nach Abschluss des Mietvertrages entstanden ist.

So soll, wie ich auch gelesen habe, verhindert werden, dass ein möglicher Widerstand des Vermieters gegen eine von Anfang an geplante Wohngemeinschaft umgangen wird. Wenn alle Stricke reißen, muss evtl. vor Gericht geklärt werden, ob das Zusammenziehen von Anfang an geplant war oder beispielsweise im letzten Urlaub besprochen worden ist.

Vielerlei zum Mai!

Was es nicht alles gibt im Zusammenhang mit Mai! Ich sah eine kleine Zusammenstellung, die wir alle kennen. Aber ich will sie doch auch weitergeben:

Was fällt Euch ein bei Maibowle? Ist jetzt ein begehrtes süffiges Getränk. Die wichtigste Zutat sind Waldmeisterblätter. Ich bekam welche von meiner Freundin Helene, die sie im Garten hatte. Wer kein Plätzchen in freier Natur kennt, wo sie noch zu finden sind, fragt mal auf dem Markt oder in guten Gemüsegeschäften nach!

Man hängt welkende oder getrocknete Blätte etwa 30 Minuten in trockenen Weißwein, füllt die Bowle im Verhältnis 2 : 1 mit Sekt auf und gibt etwas Zucker dazu. Das ganze ziemlich kalt trinken, ein Genuss!

Maischolle: Das ist der Frühlingsfisch schlechthin! Ganz zart und saftig sind die Schollen, auch Plattfische genannt, jetzt im Mai. Das einfachste Rezept ist mit Butter braten und Dillkartoffeln dazu!

Mairübchen: Vielen ein Begriff sind die kleinen weißen Teltower Rübchen. Diese Mairübchen sind damit verwandt und werden auch ähnlich zubereitet. Schmecken am besten gedünstet, dann in Butter und karamelisiertem Zucker geschwenkt.

Maibock:  Ist ein untergäriges, helles oder dunkles Starkbier mit mehr als 6 Vol.-% Alkohol. Es hat einen besonders hohen Stammwürzegehalt. Maibock duftet, schmeckt und wirkt!

Mai Tai: Das ist der bekannte Rumcocktail. Man sagt, dass der Cocktail nicht vom Monat Mai seinen Namen hat, sondern von dem begeisterten Ausruf:“ Mai Tai Roa Ae!“. Das heißt ungefähr: „Nicht von dieser Welt!“. So gut hat wohl dem ersten dieses Getränk geschmeckt!

Maikäfer: Wir alle kennen die Maikäfer, die ja jahrelang verschwunden waren. Wie sang schon Reinhard Mey.“ Es gibt keine Maikäfer mehr..“. Sie sind wieder im Kommen, habe ich wo gelesen. Übrigens nicht zu verwechseln mit den niedlichen Marienkäferchen. Aber was mich verblüffte, in Deutschland und Frankreich wurde bis in die 60er Jahre noch Maikäfersuppe gegessen!! Habe ich nicht gewusst, vielleicht sind sie deswegen mal verschwunden? Der Geschmack sei wie Krebssuppe gewesen.

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