Eine interessante Studie gibt es von der University of Alabama, die ich weitergeben möchte. Es ist ja allgemein bekannt, dass die Menschen an Körpergewicht zulegen, manchmal sogar deutlich.
Aber auch die Tiere werden immer dicker, zumindest bei uns in den industrialisierten Ländern.
Aber das Kuriose ist, dass die Wissenschaftler herausfanden, dass das nicht nur mit der Ernährung, die ja bei uns für die Haustierlieblinge gut ist, zusammenhängt. Auch nicht mit der Umgebung oder einem Mangel an Bewegung.
Es werden andere Ursachen vermutet, beispielsweise Viren und Umweltfaktoren.
Interessanterweise sollen diese Dinge auch bei Menschen die Fettleibigkeit fördern.
Aber mal ehrlich, Bewegung und auch mal Abspecken oder Reduzieren haben weder Menschen noch Haustieren bisher geschadet!
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Mollige Miezen

Winterstille – Winterfreude

Zwei interessante Dinge vom Winter habe ich heute entdeckt, die ich gern weitergeben möchte. Zum ersten, wir haben ja reichlich Schnee gehabt. Das Schöne, es gab wunderbare Winterlandschaften zu entdecken. Wie zauberhaft ist es, wenn sich die Schneedecke über Wald und Flur legt. Haben Sie nicht auch oft bei einem Winterspaziergang die herrlichen Ausblicke genossen und dabei gedacht, wie still das alles ist? Als wenn sich Watte über alles gelegt hätte! So eine Stille kann sich sehr beruhigend auf die Seele auswirken.
Aber jetzt erst habe ich erfahren, woher diese Stille kommt, wenn man es einmal wissenschaftlich und nicht romantisch betrachtet! Die Schneedecke besteht nämlich zu 90 Prozent aus Luft, so werden Schallwellen nur zu einem kleinen Teil reflektiert. Die anderen werden von den Luftlöchern im Schnee verschluckt!
Das zweite, ich habe meine Liebe zu Christrosen aufgefrischt. Lange hatte ich eine im Garten und habe mich jedes Jahr wieder auf die Blüte gefreut. Mitten in den grauen und kalten Tagen inmitten von eisigem Schnee erstrahlen diese weißen Blumen, gepaart mit tiefgrüner Lebendigkeit. Sie sind von einer einfachen, aber wunderbaren Schönheit.
Winter im Garten- Garten im Winter

Durch den vielen Schnee in den letzten Wochen waren nicht nur Gartenfreunde, wir alle, sehr beeinträchtigt. Dabei sollte man sich durchaus aufmachen, auch mal im Garten nach dem Rechten zu sehen. Was eigentlich logisch ist, ich aber auch nicht bedacht habe, die hohe Schneedecke ist für die Pflanzen durchaus gut. Es ist ein guter Frostschutz. Aber die hohe Schneelast kann auch im Garten Äste brechen oder Gehölze auseinander drücken. Da ist es gut, mit Besen oder langen Stangen Bäume vom Schnee befreien. Die armen Vögel sind jetzt auch auf der Suche nach Futter. Unter dem Schnee ist nicht leicht an Insekten, Beeren usw. ranzukommen. Man soll die Vögel nicht übermäßig füttern, also nicht bis ins Frühjahr hinein. Aber jetzt ist es doch gut. Sie werden sehen, welche Vielfalt da heranschwirrt, wenn ein Futterhäuschen aufgestellt ist. Auch las ich einen gärtnerischen Rat, dass man bestimmte Ziergehölze im Garten anpflanzen kann, die bis in den Winter Früchte tragen, z. B. Wildrosen wegen der Hagebutten, Schlehe, Weißddorn, Vogelbeeren.
Übrigens, falls der Weihnachtsbaum noch nicht im Müll ist, für den Garten ist er gut zu gebrauchen. Tannenzweige sind ideal, um Pflanzen im Garten, auf dem Balkon und auf der Terrasse abzudecken. Für Februar und März ist es wichtig, wenn die Sonne schon stärker ist, aber nachts noch Frost kommt. Es ist ja nicht aufwendig, die Zweige locker auch über Stiefmütterchen, Primeln oder Buchsbaum zu decken. Selbst Rosen bekommen ein Bündel Zweige gut, dass die Veredlungsstelle umhüllt.
The same as every year – gute Vorsätze

Die guten Vorsätze gehören zum Jahreswechsel wie das Feuerwerk. Wer nimmt sich nicht allerhand Gutes vor, vor allem natürlich endlich die Diät, mit dem Rauchen aufhören, langsamer fahren, Sport treiben, nicht wahllos einkaufen, mehr Zeit mit der Familie. Die Liste ist lang. Mancher weiß natürlich schon im stillen, dass er es wieder nicht schafft, aber es ist ein schönes Gefühl, es sich vorzunehmen.
Auch dazu gab es eine Umfrage einer großen Krankenkass, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa durchführte. Diese wurde in Nordrhein-Westfalen gemacht, aber ich denke, dass sie durchaus als representativ für alle gelten könnte. Es ist sehr aufschlussreich, was dabei herausgekommen ist:
59 Prozent wollen möglichst Stress vermeiden, 54 Prozent wollen Familie und Freunde wichtiger nehmen, das sind überraschende zehn Punkte mehr als im Vorjahr. Ein gesünderes Leben wollen 51 Prozent führen, also mehr Sport treiben. 47 Prozent wollen endlich mal mehr Zeit für sich selbst haben. 45 Prozent wollen sich gesünder ernähren. Da die Deutschen immer dicker werden, ist das ein guter Vorsatz. Jeder Dritte will sich vornehmen, abzunehmen. Weniger Alkohol trinken wollen 16 Prozent, das Rauchen aufgeben wollen neun Prozent.
Mit den beiden letzten Werten sind die Gesundheitsexperten allerdings nicht zufrieden. Beispielsweise hatten im letzten Jahr noch 14 Prozent vor, das Rauchen aufzugeben. Gerade was Nikotin und Alkohol angeht, gäbe es bei der Gesundheitsaufklärung noch großen Handlungsbedarf, so die Krankenkasse. Gerade was die Jugendlichen angeht, würden sie einen Schwerpunkt setzen. Das kann ich aus eigener Ansicht nur begrüßen. Mit Erschrecken habe ich in den Medien verfolgt, wie dieses Problem zugenommen hat. Das „Komasaufen“ ist inzwischen so populär, gilt als cool, das ist schon sehr bedenklich.
Da ist nur zu hoffen, dass es möglichst vielen Menschen gelingt, ihre guten Vorsätze auch einzuhalten. Natürlich hat man auch dazu Umfragewerte: Ein Fünftel kapituliert bereits nach einem Monat, 18 Prozent halten zwei bis drei Monate durch. Immerhin 48 Prozent halten länger durch. Das gilt für NRW. Die Umfrage berichtet, dass die Brandenburger mit 60 Prozent willensstärker sind, die Menschen in Schleswig-Holstein mit 59 Prozent. Schlusslicht in der Tabelle ist Sachsen mit 37 Prozent.
Da bleibt nur zu wünschen (ich wünsche es mir auch selbst – like every year) dass es dieses Mal gelingt, was man sich vorgenommen hat.
Auf ein gutes 2 0 1 1.
Wie soll unser Kind heißen ?

Wie jedes Jahr, wurde auch zum Jahresende 2010 eine Umfrage gestartet, die die beliebtesten Vornamen für Neugeborene feststellen sollte. Es ist schon interessant, zu verfolgen, wie sich so im Laufe der Zeit die Geschmäcker ändern. Manchmal ist es einfach ein Trend, wo Film, Literatur oder ein Modetrend eine Rolle spielt.
Diesmal waren die Spitzenreiter der Deutschen gleich denen von 2009. Und so sieht die Beliebtheitsskala aus:
1. Leon /Mia, 2. Lucas / Hannah, 3. Ben /Lena, 4. Finn / Lea, 5. Jonas / Emma.
Schön ist, dass in den letzten Jahren auch „alte“ Vornamen wieder zu Ehren kamen, sie Emma. Ich kenne auch Paul, Matthias, Anna usw.
Wie auch immer Sie sich entscheiden, falls es gerade in Frage kommt, es wird schon der schönste Name ausgesucht, da bin ich sicher.
Silvester- und Neujahrsbräuche – eine kleine Auswahl

Die Zeitrechnung, wie wir sie heute haben, war lange nicht so und ist in verschiedenen Ländern mit ihren Bräuchen noch anders (das chinesische Neujahr fällt nach chinesischer Zeit auf die Zeit zwischen Ende Januar – Ende Februar) Ich habe es selbst in Hongkong mal mitgemacht, mit farbenprächtigen Umzügen, mit Papierdrachen und vielem mehr. Unsere heute Zeitrechnung geht auf Papst Gregor XII zurück (Gregorianischer Kalender). Auch Silvester, der letzte Tag des alten Jahres, geht auf einen Papst zurück, Silvester, der am 31.12.335 in Rom starb. Die Silvesterbräuche, besonders um Mitternacht, gehören zum ältesten Brauchtum. Bei den Germanen begannen nach der Wintersonnenwende (Weihnachten) die Rauhnächte. Nach altem Aberglauben vertrieb man mit viel Krach die bösen Geister.
In der Renaissance kamen Böller und Kanonenschüsse auf, und schon der französische Sonnenkönig Ludwig XIV war für seine gigantischen Feuerwerksspektakel bekannt. Heute ist allgemein Raketenabfeuern und Feuerwerk in der Silvesternacht ein Ausdruck der Freude und die Begrüßung des Neuen Jahres. Zum Jahresausklang gibt es viele Orakelbräuche, der bekannteste ist das Bleigießen. Man weiß nicht genau, wann der Brauch entstanden ist, es könnte mit Johannes Gutenberg, dem Erfinder der Buchdruckerkunst, zu tun haben.
Man schmilzt Blei in einem Topf über einer brennenden Kerze. Das geschmolzene Blei wird dann in ein Gefäß mit kaltem Wasser gegossen. Die sich bildenden Figuren werden als Orakel für das kommende Jahr angesehen. Man sollte allerdings dabei vorsichtig sein, darauf achten, dass Kinder nicht etwa was davon in den Mund stecken, dass man die beim Schmelzen entstehenden giftigen Bleidämpfe nicht einatmet. Und wegen des Giftgehaltes gehören die Reste in den Sondermüll. Nun aber einige Figuren, wie man sie deutet: Fisch – Glück, auch Stern – Glück, Anker – Hilfe in der Not, Ball – Glück rollt heran, Blume – neue Freundschaft, Dreieck – finanzielle Verbesserung, Flasche – fröhliche Zeit, Herz – sich verlieben.
Hoch für die gute Laune

Wer möchte sich nicht gern an etwas Schönes erinnern? Wir denken doch alle gern an schöne Erlebnisse, gute Begebenheiten, nette Menschen oder Freunde. Besonders jetzt zum Jahresschluss lassen wir gern das vergangene Jahr Revue passieren und überlegen, was hat es uns an Schönem gebracht. Natürlich ist nicht alles nur immer schön, aber wie sagt man immer, Erinnerungen vergolden. Man denkt also lieber an Schönes zurück.
Auch dafür gibt es, wofür nicht, eine Studie der Universität Rotterdam und des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik in Nimwegen. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Erinnern leichter geht, wenn man die Arme hoch hebt!! Die Armbewegungen nach oben oder nach unten beeinflussen sogar die Qualität der Erinnerungen.
24 Testpersonen mussten mit beiden Händen Glasmurmeln in zwei Ablagen legen – eine oben, eine unten. Währenddessen sollten die Testpersonen von einem positiven Erlebnis erzählen. Das ging tatsächlich besser, wenn sie die Murmeln nach oben legten. Dagegen ging es, als sie von einem unangenehmen Ereignis berichten sollten, nach unten besser.
Dann machte man noch ein weiteres Experiment mit ihnen: Sie wurden aufgefordert, irgendein Ereignis aus der Vergangenheit zu beschreiben. Siehe da, wenn sie nach oben langten, sprachen sie von einem positiven Erlebnis, bei Abwärtsbewegungen von negativen Geschehnissen.
Also, eine optimistische Haltung einnehmen, indem man die Hände zum Himmel streckt. Wenigstens mal zwischendurch, das ist nebenbei auch eine gute Gymnastikübung. Es verbessert nicht nur die Laune zum Guten.