Kategorie ‘Essen und Trinken’

Neuer Trend: Jumping Dinner…

349297_web_R_K_B_by_Jutta Kühl_pixelio.deBeim Jumping-Dinner bleibt niemand allein! Wenn man bedenkt, dass die besten Parties in der Küche stattfinden. Nicht selten kann man vom lockeren Plaudern zum spannenden Gespräch kommen.

Diesen Gedanken hatten findige junge Leute im Sinn plus der Annahme, dass Liebe ja durch den Magen geht, schon ist ein neuer Trend geschaffen. Kochen als „Blind Date“ oder wie es in der Szene heißt: Jumping-Dinner.

Das Prinzip ist einfach: Jeder Teilnehmer bereitet mit seinem Kochpartner ein Gericht eines 3-Gänge-Memues zu. Wer dieser Partner sein wird, erfährt man spätestens drei Tage vorher. Ob Männlein oder Weiblein, kann man vorher selbst bestimmen. Außerdem wird festgelegt, in welcher Wohnung der Teilnehmer für die vier unbekannten Gäste gekocht wird. Nach jedem Gang geht es in eine andere Wohnung, wo wieder vier neue Gäste warten.

Das klang auch der Autorin zunächst verwirrend, ist aber im Prinzip einfach. Man kann dadurch zwölf neue Menschen kennen lernen. Aus diesem Grunde ist Jumping-Dinner besonders in den Großstädten sehr beliebt. Nicht nur Singles melden sich an. Auch für Neuankömmlinge in der Stadt ist es eine prima Idee.

Bei der Planung berücksichtigen die Organisatoren auch die Entfernung zwischen den einzelnen Wohnungen. Sie legen die Abstände möglichst nicht zu groß fest. So können immer alle ins Gespräch kommen. Und zum Abschluss geht es gemeinsam in eine Bar! Wer interessiert ist: www.jumpingdinner.de

Foto: Jutta Kühl / pixelio.de

 

 

Schmeckt nach Frühling – grüner Spargel..

604520_web_R_by_www.foto-fine-art.de_pixelio.deJetzt ist Hauptsaison für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu!

Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

Auch beim grünen Spargel gilt: Frisch gestochen und möglichst noch am selben Tage zubereiten. Geerntet wird der dünne Grünspargel, wenn er 20 bis 25 cm aus der Erde herangewachsen ist. Im Gegensatz zum weißen Spargel sollte man ihn nicht ins feuchte Tuch einhüllen, um ihn noch frisch zu halten. Der grüne Bruder lagert am besten aufrecht stehend in einer hohen Vase.

Auch für den grünen Spargel gibt es eine Menge klassischer oder innovativer Rezepte. Am einfachsten ist die klassische Variante: Den Spargel in einem Sud, mit einem Stück Butter, einem Spritzer Zitrone und etwas Salz garen. Dann ab in die Pfanne, kurz mit etwas Olivenöl anbraten. Wer mag, kann vor dem Servieren frisch geriebenen Parmesankäse drüber streuen.

Was noch beim grünen Spargel so angenehm ist: er muss – wenn überhaupt – nur im unteren Drittel geschält werden. Auch in der Garzeit gibt es Unterschiede zum weißen Spargel. Beim grünen genügt aufgrund seines geringeren Durchmessers und seiner zarteren Beschaffenheit eine Kochzeit von 8 bis 15 Minuten. Man kann das edle Gemüse übrigens auch problemlos einfrieren.

Was unbedingt zusammen gehört, ist Spargel und Wein. In vielen Regionen ist es sogar selbstverständlich, weil der Wein dort wächst. Etwa Rheinhessen, Pfalz oder Baden. Doch Achtung, Spargel gilt als wählerisch! Klassisch ist da auch der Riesling. Zu empfehlen ist da ein junger Silvaner, ein Weißburgunder, Grauburgunder oder Rivaner.

www.foto-fine-arts: / pixelio.de

 

 

Gesund und fit durch den Frühling….

So einfach geht es, mit gesunder Ernährung und viel Bewegung. Aber ist es so einfach? Wahrscheinlich sind viele jetzt dabei, zu überlegen, was aus den guten Vorsätzen für das neue Jahr geworden ist: Mehr Sport, abnehmen, gesünder essen, nicht mehr rauchen usw. Es ist ja auch nicht immer möglich, alles auf einmal umzusetzen.

Aber man könnte ja jetzt zum Frühling mit der Ernährung beginnen, um gesund und fit zu sein und vielleicht doch das Gewicht etwas zu reduzieren oder zu halten! Alle die vielen Diäten, die man schon ausprobiert hat, sind auch nicht immer die Lösung. Da ist es schon gut, wenn man einfach versucht, sich gesund zu ernähren. Das ist eine Ernährungsweise, die dem Körper gibt,was er braucht.

Ein guter Tipp der Ernährungswissenschaftler ist, frische Produkte zu verwenden und möglichst auf Fertiglebensmittel zu verzichten. Und selbst kochen (oder sich bekochen lassen!), das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein Weg zur Gesundheit. Wichtig für das Eiweiß, das wir brauchen, sind frischer Fisch und pflanzliche Produkte. Natürlich auch mal ein fettarmes Steak – Bio, wenns geht. Dann hochwertige Fette sind das A und O für die gesunde Ernährung. Auf Industriezucker sollte man nach Ansicht der Experten verzichten, eine gute Alternative ist Stevia. Dieses Süßmittel wird seit längerem als sehr gut bezeichnet.

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Nun ist es Zeit für eine Maibowle….

Nun sind mit dem Frühling die warmen Temperaturen gekommen.  Alles blüht und vor allem die Birken erfreuen uns mit dem jungen Grün. Gerade passend, um dem Mai zu huldigen.

Was jetzt nicht fehlen darf, ist eine Waldmeister-Bowle! Traditionell wird damit der Mai begrüßt, vor allem ist es zünftig, wenn man den Waldmeister selbst sammelt. Er wird ja auch Maikraut genannt, da er von Mitte April bis Anfang Mai mit seinen kleinen, weißen Blüten uns erfreut. Waldmeister wächst an Waldrändern, am meisten liebt er schattige Rotbuchenwälder. Aber auch in Eichennähe findet man ihn. Die Pflanze kann bis 30 cm hoch werden.

Er wird aber auch in Gärten gezogen, meine Freundin Helene gab mir vor einigen Jahren einen ganzen Bund, sie hatte eine große Fläche davon. Natürlich kann man ihn auch jetzt in Gemüsegeschäften oder auf dem Markt in Sträußchen kaufen.

In frischem Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss ihn, wenn er gepflückt ist, erst etwas anwelken lassen, dann entfaltet sich der typische würzige Duft. Für die Bowle nimmt man am besten nicht blühende Pflanzen deswegen.

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Köstlichkeit aus Kanada – Ahornsirup

 Eine ganz besondere Köstlichkeit, die ich zum erstenmal 1975 bei meiner Freundin in Kanada entdeckte, ist der Ahornsirup. Ich bin ihm treu geblieben. Mein damals kleiner Sohn war so begeistert, der hat auch immer noch Freude an Rezepten mit Ahornsirup. (Übrigens das ausgewählte Bild zeigt einen Ahorntrieb).

Da jetzt die Zeit der Ernte ist, ist es naheliegend, über diesen tollen Sirup zu schreiben. Ich habe mir immer welchen mitgebracht, wenn ich in Kanada war oder mitbringen lassen, wenn meine Freundin hierhin kam. Es gibt ihn natürlich mittlerweile in allen Feinkostläden und auch Supermärkten, vielleicht nicht so original.

Erst mal habe ich aus Interesse mal gestöbert und etwas im allwissenden Internet über die Geschichte des Ahornsirup herausgefunden: Der Überlieferung nach soll einem Jäger der Irokesen bei der Heimkehr von der Kochstelle ein süßer Duft aufgefallen sein. Seine Frau hatte offenbar Regenwasser aus einem ausgehöhlten Ahornstamm verwendet. Daraufhin hackten die Indianer mit ihrem Tomahawks in die Rinde des Ahornbaumes und fingen den herausrinnenden Saft auf. Sie legten erhitzte Kochsteine in den Saft und erzeugten so den dickflüssigen Sirup.Von Ende Februar bis April ist nun die Ernte, da jetzt tagsüber schon längerer Sonnenschein ist bei höherer Temperatur. Aber nachts herrscht noch der Frost. Nun beginnen die Bäume, in den Wurzeln gesp,eicherte Nährstoffe in die Knospen zu transportieren. Dann wird der Stamm angebohrt, man kann einen Teil des Staftes entnehmen, ohne dass der Baum Schaden erleidet.

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Süße Ostern – alte Traditionen

445999_web_R_K_B_by_Irene Lehmann_pixelio.deManche Osterbräuche haben ihren Ursprung in der Antike. Beispielsweise das Osterei. Denn es ist nicht die Form und Farbe, die das Osterei zum Symbol gemacht haben, sondern das Ei selbst.  Alle Völker des Altertums -Ägypter, Perser, Griechen sowie die Römer – betrachteten das Ei als Zeichen von Leben. Die ersten Christen brachten das Ei mit der Auferstehung Christi in Verbindung.

Echte Osterkörbe enthielten früher auf dem Lande neben bunten Eiern Kuchen, eingebackenes Osterlamm, manchmal auch Schinken, Speck und Butter.

Aber die Ostereier sind oft auch süß und werden vom Konditor mit besonderer Sorgfalt hergestellt. Der Bogen reicht von kleinen Ostereiern aus Kuvertüre, über Eier mit Nougat-, Marzipan- oder Krokantfüllung bis zu aromatischen Trüffeleiern mit Likör-, Weinbrand- oder Chamagnernote. Dann gibt es das große Geschenkei, handgegossen und vom Feinsten gefüllt.

Daneben wird der Osterhase in vielerlei Formen aus Schokolade hergestellt. Das geht vom lachenden, sitzenden, Motarradfahrenden Hasen, in Miniaturausführung bis zu seiner vollen Größe. Alle gemeinsam haben sie das Problem, dass man ihnen das Eierlegen und -bringen zutraut.

Verfolgt man aber die Spuren vom Hasensinnbild des Altertums bis ins 18. Jahrhundert, so löst sich schon bald der Mythos vom Hasen und dem Ei auf. Vielmehr ist seit altersher der Hase als Frühlingsbild bekannt. Er soll ein Sinnbild für Liebe, Fruchtbarkeit und sinnliche Lebensfreude sein. Das haben sich die Kirchenväter zu eigen gemacht, weil sie das Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest der Germanen in das christliche Osterfest einfließen lassen wollten. Ein Fruchtbarkeitsidol wurde gefunden, der Hase.  Die volkskundlichen Erklärungen sagen, dass ihm später ein passendes Symbol zugeordnet wurde, nämlich das Ei.

Im regionalen Brauchtum in Deutschland gibt es noch Abwandlungen der klassischen Osterfiguren. In Thüringen ist es der Hahn, sowie auch in Niederbayern. Im Rheinland ist es die Henne, dazu kommt der Fuchs in Minden und in der Mark Brandenburg.

Aber letztendlich finden die süßen Ostersymbole ihren Weg in die Osternester, so dass sich der Kreis schließt. Freude und Genuss zu schaffen im Zusammenspiel von Handarbeit und Kreativität.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Foto: M. Großmann / pixelio.de

Fit und gesund dem Frühling entgegen…

So einfach geht es, mit gesunder Ernährung und viel Bewegung. Aber ist es so einfach? Wahrscheinlich sind viele jetzt dabei, zu überlegen, was aus den guten Vorsätzen für das neue Jahr geworden ist: Mehr Sport, abnehmen, gesünder essen, nicht mehr rauchen usw. Es ist ja auch nicht immer möglich, alles auf einmal umzusetzen.

Aber man könnte ja jetzt zum Frühling mit der Ernährung beginnen, um gesund und fit zu sein und vielleicht doch das Gewicht etwas zu reduzieren oder zu halten! Alle die vielen Diäten, die man schon ausprobiert hat, sind auch nicht immer die Lösung. Da ist es schon gut, wenn man einfach versucht, sich gesund zu ernähren. Das ist eine Ernährungsweise, die dem Körper gibt,was er braucht.

Ein guter Tipp der Ernährungswissenschaftler ist, frische Produkte zu verwenden und möglichst auf Fertiglebensmittel zu verzichten. Und selbst kochen (oder sich bekochen lassen!), das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein Weg zur Gesundheit. Wichtig für das Eiweiß, das wir brauchen, sind frischer Fisch und pflanzliche Produkte. Natürlich auch mal ein fettarmes Steak – Bio, wenns geht. Dann hochwertige Fette sind das A und O für die gesunde Ernährung. Auf Industriezucker sollte man nach Ansicht der Experten verzichten, eine gute Alternative ist Stevia. Dieses Süßmittel wird seit längerem als sehr gut bezeichnet.

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