Nun lässt sich ein Phänomen in der Natur beobachten – Wenn rund um die Johannisnacht /23.-25. Juni, die heimischen Glühwürmchen ihre Lichter-Show abliefern, sieht es auch, als würden sie tanzen. Und das ist auch der Grund, es ist nämlich ihr Hochzeitstanz. Wie die Experten erklären, ist es natürlich nicht für die Menschen gedacht, die acht bis 10 mm kleinen Johanniskäfer, so werden sie auch genannt, sondern es ist um sich zu paaren.
Genau genommen sind es vor allem die Weibchen, so wird erläutert, die Leuchtstoffe in ihrem Hinterleib bilden. Je stärker das Leuchten ist, umso mehr fühlen sich die Männchen angezogen. (Das kommt mir doch so bekannt vor, ist es nicht auch so bei den Menschen?) Die männlichen Käfer schweben dann über den Boden und suchen nach den flugunfähigen Weibchen. Sie lassen sich hochtragen und schweben halt in ihrem Hochzeitstaumel. Was sehr schade ist, aber bei verschieden Tierarten genau so, nach der Hochzeitsnacht müssen die Männchen sterben! Die weiblichen Glühwürmchen leben etwas länger und legen ihre Eier im Waldboden ab. Etwa im August schlüpft dann die neue Glühwürmchen-Generation. Die Glühwürmchen leben in Auwäldern, aber auch bei Laubbäumen und Wiesen. Für das Ausschwärmen benötigen sie milde Temperaturen und feucht-warme Luft.
Übrigens gibt es weltweit rund 2.000 Leuchtkäferarten.
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