Gemäß einer Umfrage bleibt bei vielen Deutschen unter der Woche meist die Küche kalt. Nur noch ein Drittel kocht regelmäßig, das hat eine Studie der deutschen Ernährungsindustrie ergeben. Anhand ihres Einkaufsverhaltens haben die Marktforscher in der Studie acht verschiedene Kochtypen festgestellt. Dabei ist der Alltagskoch ein Auslaufmodell, Edelköche und Hobby-Wochenend-Köche liegen mehr im Trend.
Hier die interessanten Gruppierungen:
Der Edelkoch – des Einzelhandels liebster Kunde, da er nur das Beste und Frischeste einkauft. Macht aber nur etwa 10 Prozent der Haushalte aus.
Der Alltagskoch – Das ist meist eine Köchin, eben die Hausfrau und Mutter. Sie kochen so viel wie die Edelköche, aber verwenden eher Standardzutaten und Alltagsrezepte.
Der Gelegenheitskoch – Der kann kochen, will es aber nicht immer. Meist findet man ihn in Familien, wo es keine kleinen Kinder mehr gibt.
Der Wochenendkoch – Der eben in der Woche nicht dazu kommt. Am Wochenende kocht er mit Leidenschaft und überrascht die Familie mit großen Essen.
Der Aufwärmer – Der schätzt grundsätzlich eine warme Mahlzeit am Tag. Hat aber nie Zeit zu kochen und hat es auch deshalb nie richtig gelernt. Also: Pizza, Fertiggerichte, Doseneintopf – fertig.
Der Snacker – Von allen der schlechteste Koch und auch der, der sich am ungesündesten ernährt. Er kocht selten, sondern nascht nur, hat auch keine Lust auf Fertigprodukte. Eis, Schokoriegel, Plätzchen sind seine Vorlieben.
Der Rohkost-Esser – Das sind die Vegetarier und Freunde von Vollkornprodukten. Wenn die mal der Hunger nach Fleisch überkommt, greifen sie zu Fleischersatz-Produkten. Auch sie essen viele kleine Mahlzeiten am Tag, auch viel Obst.
Der Ausser-Haus-Esser – Das ist der Anti-Koch-Typ. Besonders außer Voll im Job-Tätigen finden sich hier auch Ruheständler, besonders Männer. Zu Hause essen sie höchstens schnell ein Wurstbrot.
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